das war wohl die erste Far Rail Tour an der ich teilnahm, auf der es schwer war ein paar überflüssige Pfunde zu verlieren. Die Versorgung mit Lebensmitteln, war so reichhaltig, dass es schon an Völlerei grenzte. Selbst abends um 22:00 waren die Tische im Restaurant reichhaltig für uns gedeckt.
 

Festmal in Nahuel Pan.

 

Die Strecke war an einigen Stellen unterspült, die Loks (für mich sahen alle gleich aus) waren teilweise Schrott und die bei der Bahn waren irgendwie von unserem Besuch dort etwas überrascht. Trotz aller Widrigkeiten ist es Dir gelungen, dass wir die La Trochita auf weiten Teilen befahren konnten. Für alle Teilnehmer wurde es somit eine einzigartige Reise in die Vergangenheit. Schön war auch, dass nach einigen anfänglichen Reibungen, die Teilnehmer aus allen Teilen der Welt freundlich und verständnisvoll miteinander umgingen.

Entgegen anders lautender Gerüchte; trinken wir (insbesondere ich) nicht den ganzen Tag Bier !!!

Besonderen Spaß und Erholung fand ich im Kreise deines ERR, der mich trotz Hello Kitty Kamerabags, in seinen Kreis herzlich aufnahm, mir die Hand beim Einsteigen reichte und mir zeigte wie man Bier trinkt.

Wo ist der Frosch? Da. Wo? Na da! Wo, ich sehe keinen? Man, laß mich doch in Ruhe!

Ich werde mich immer daran erinnern, wie wir hinter Nahuel Pan bei allen patagonischen Wettervarianten eine Stunde auf Sonne warteten. Wie wir im Depot El Maiten die Biervorräte der Stadt dezimierten und wie wir abends in der Bahnhofsmission beieinander saßen.
Besonders gefallen hat mir das Restaurant, das wie ein Museum aussah, dessen Namen mir aber leider nicht mehr einfällt.
Kurz um, mir hat auch die Bahnfahrt riesigen Spaß gemacht.

Scharfes Messer, spitze Gurke.

Natürlich hat mir auch dein Anschlussprogramm, zu den eyecatchern Südpatagoniens gefallen.
Unvergesslich der riesige Eisabbruch am Perito Moreno Gletscher. Das noble Hotel „Los Notros“, die rustikale und gemütliche Hosteria „El Pilar, der Moment an dem wir die Laguna de los Tres erreichten und wir hatten fast immer Glück mit dem Wetter.
Unvergesslich bleibt auch die Fahrt mit dir, Wulf und Jörg zur Estancia Haberton und last but not least die Fahrt zum Flughafen in Ushuaia.

Der im Reisebericht (www.intertourist.de) beschriebene "Schulausflug" zum Restaurant auf dem Cerro Campanario. Alle Einzelheiten, dieser Stunden zu beschreiben wäre einfach zu albern gewesen. ...aber wir haben Tränen gelacht.

Danke an Olaf, Hinrich, Holger, Ekkehart, Wulf, Kees, Oliver, Toni, Jörg, Guntram, Takahide, Gunter, Beate, Lars, Kees Edward, Heinrich und alle anderen für die schöne und erlebnisreiche Tour.

Historisches Ambiente, Sonne satt und coole Leute.

Liebe Grüße
Caroline W. &  J.M.S.